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Bei den sogenannten
Homepagebaukästen gibt es zwei grundlegend verschiedene Typen:
Im einen, dem
älteren Fall werden Sie Schritt für Schritt angeleitet,
einzelne Module zu einer eigenen Homepage zusammenzufügen.
Der andere Typ
baut praktisch darauf auf: Mit einem einzigen Mausklick können
Sie die Gestaltung praktisch jeder Homepage umfassend verändern.
Letztlich aber bleibt es immer die gleiche "Konfektionsware".
Auf den ersten
Blick sind diese Homepagebaukästen ziemlich überzeugend
und es gibt nicht wenige Billig-"WebDesigner",
die sich ihrer bedienen. Immerhin gewährleisten sie eine gewisse
technische Qualität. Für private Anwendungen ist deshalb
gar nicht so viel dagegen zu sagen.
Aber "WebDesign"
bedeutet nicht, bunte Bildchen und ein bisschen Text ins
Internet zu stellen - egal, wie hübsch das aussehen mag. Design
ist zweckgerichtete Formgestaltung. Das vergessen viele selbsternannte
"Designer" - bzw. sie haben oft auch noch gar nicht davon
gehört.
Ein AutoDesigner
setzt sich auch nicht hin und zeichnet irgendwas, was ihm in den
Kopf kommt und nett aussieht. ModeDesigner machen zwar manchmal
ziemlich verrückte Sachen, aber am Markt durchsetzen wird sich
nur ein Kleidungsstück, das auch seinen Zweck erfüllt.
Die Frage ist
also: Was ist der Zweck meiner Homepage? Will ich informieren oder
verkaufen, geht's um Billigreisen oder um Luxusautos?
WebDesign ist
deshalb immer auch ein Stück Unternehmensberatung. Jeder seriöse
WebDesigner muss sich damit auseinandersetzen, wie sich sein Kunde
am Markt positionieren muss. Dazu muss man ein bisschen mehr von
Zielgruppenanalyse und Bedarfsermittlung, von Budgetierung und Verkaufspsychologie
wissen, als das der Do-it-Yourself-"WebDesigner" versteht.
Deshalb: Homepagebaukästen
sind okay für den Privatgebrauch, aber nicht für die erfolgreiche
Marktpositionierung im Internet.
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